| Aktuelles:
  • Aktuelle Nachrichten aus der Schrauberbude

     

    Sehr geehrter Besucher,

    nicht mehr funktionierende Links, sowie Rechtschreibfehler können Sie mir gerne über das Kontaktformular mitteilen.

    Vielen Dank!

| Besucher seit I-2013:
Heute: 2Gesamt: 21735

Kriegsschiffe

Dokumentarfilme » Schiff » Kriegsschiffe

  • Panzerschiff Admiral Scheer
    Panzerschiff Admiral Scheer
  • Die deutsche Kriegsmarine 1914 - 1945

    Kriegsmarine war die offizielle Bezeichnung der deutschen Seestreitkräfte, nachdem die Reichsmarine des Deutschen Reiches am 1. Juni 1935 demgemäß umbenannt worden war. Gleichzeitig wurde aus der bisherigen Marineleitung das Oberkommando der Marine.Deutschland durfte nach dem Ersten Weltkrieg durch die Bestimmungen des Versailler Vertrages nur eine kleine Flotte unterhalten, die gerade für den Küstenschutz ausreichte. Sie bekam den Namen Reichsmarine. Am 15. November 1932 nahm die Reichsregierung einen Flottenaufbauplan an, der auch Flugzeuge, einen Flugzeugträger und U-Boote vorsah, alles Waffen, die laut Versailler Vertrag für die deutschen Streitkräfte verboten waren. Nach der Machtübernahme der NSDAP im Januar 1933 änderte sich am Marinerüstungsprogramm zunächst wenig, da Hitler Großbritannien mit einer Flottenrüstung nicht provozieren wollte. Mit dem Flottenabkommen vom 18. Juni 1935 brach dieses als Siegermacht des Ersten Weltkrieges selbst den Versailler Vertrag und erlaubte den Aufbau einer deutschen Flotte von 35 Prozent in jeder Schiffsklasse der britischen Überwassertonnage und 45 Prozent der Tonnage bei den U-Booten. Sah die Kriegsmarine in ihrem eigenem Verständnis sich zuständig für die Kontrolle der Ostsee und für einen Seekrieg gegen Frankreich, so verlangte Hitler 1938 eine Flottenstärke, die auch einen Seekrieg gegen Großbritannien gewinnen konnte. So entstanden die Pläne X, Y und Z, wovon Hitler am 27. Januar 1939 den Plan Z genehmigte. Dafür sollten bis 1947, von Hitler auf 1945 vorverlegt, eine große Zahl neuer Kriegsschiffe aller Klassen gebaut werden.Trotz anfänglicher Erfolge im Nordatlantik, die Großbritannien zeitweise in eine Versorgungskrise brachten, gelang es nicht, den Gegner mit U-Booten in die Knie zu zwingen. Wie im Ersten Weltkrieg beherrschten die Alliierten die See und schnitten Deutschland vom Seehandel und von der überseeischen Versorgung ab. Großadmiral Raeder trat Anfang Januar 1943, nach dem Scheitern der Operation Regenbogen und einem darauffolgenden Wutanfall Hitlers, in dem dieser Raeder und die gesamte Marine beleidigte, von seinem Posten als Oberbefehlshaber zurück. Hitler versuchte erst ihn zum Bleiben zu bewegen, aber diesmal hatte er keinen Erfolg. Der Befehlshaber der U-Boote Admiral Dönitz wurde am 30. Januar 1943 zu seinem Nachfolger berufen. Raeder selbst wurde zum Admiralinspekteur der Kriegsmarine ernannt, ein Posten ohne Befehlsgewalt und ohne Befugnisse.

    In den Jahren 1943 bis 1945 verfolgte Dönitz weiterhin seine Strategie des U-Boot-Krieges, fast alle Überwasseroperationen wurden eingestellt. Ein großangelegtes U-Boot-Bauprogramm wurde gestartet. Durch die überlegene Technik der Alliierten, insbesondere durch ASDIC und später Sonar, konnten die Deutschen U-Boote aber nicht mehr an alte Erfolge anknüpfen. Allein im Jahr 1943 gingen 237 U-Boote verloren, wobei die versenkte Tonnage von 8 Millionen BRT im Jahr 1942 auf 3,5 Millionen Tonnen im Folgejahr zurückging. Diese Entwicklung setzte sich bis zum Kriegsende fort: 1944 und 1945 wurden nur noch 1,5 Millionen BRT versenkt. Dem gegenüber standen 241 verlorene U-Boote im Jahre 1944 und weitere 153 U-Boote von Januar bis Mai 1945. Gleichzeitig konnten die Alliierten durch das Liberty-Frachter-Bauprogramm sogar ihre Frachtkapazität erhöhen. Trotz der hohen Verluste wurde der U-Boot-Krieg bis zum Kriegsende fortgesetzt. Dönitz hoffte, dadurch zumindest Material und Personal der Alliierten zu binden und somit das Heer zu entlasten. 1944 begann der Aufbau einer Flotte moderner U-Boote der Typen XXI und XXIII, die den Krieg im Atlantik hätten wenden sollen. Die ersten dieser Boote kamen kurz vor Kriegsende zum Einsatz.

    Ein Schnellboot holt Truppen aus Libau ab
    Von Anfang 1945 bis zum Teil über das Kriegsende im Mai 1945 hinaus beteiligten sich Schiffe von Kriegs- und Handelsmarine maßgeblich an der Rückführung deutscher Wehrmachtsangehöriger und ziviler Flüchtlinge über die Ostsee. Trotz einer hohen Zahl umgekommener Menschen (u. A. bei der Versenkung der Wilhelm Gustloff, der Goya und der Steuben) gelang es, über zwei Millionen Menschen aus den von der Eroberung durch die Roten Armee bedrohten Küstengebieten der südlichen Ostsee zu retten - die größte Evakuierung in der Geschichte der Menschheit. Die Anzahl der Getöteten entsprach etwa 1 % der transportierten Personen. Trotzdem sind die einzelnen Schiffsverluste als traumatische Ereignisse in die jüngere deutsche Geschichte eingegangen. Die Durchführung der Operation Regenbogen wurde von Dönitz zwar verboten; trotzdem wurden viele U-Boote von ihren Besatzungen selbst versenkt.

  • Japans Geheimwaffe. Japans tauchender Flugzeugträger

  • Schlachtschiffe der deutschen Kriegsmarine 1933 -1945